Intermittierendes Fasten- gegen Entzündungen, Rheuma und Arthritis

Eine weitere gute Möglichkeit seinen Körper vor Entzündungen zu schützen ist das
intermittierende Fasten.

Immer öfters hört man von Erfolgen, wenn Leute intermittierend Fasten.
Doch was ist das? Was heißt intermittierend? Wie macht man das? Was bringt es?
Was bedeutet eine Ernährungsform gegen Entzündungen, Rheuma und Arthritis ?
Intermittierendes Fasten heißt unterbrochenes Fasten, und es hat mit Fasten im
klassischen Sinn nichts zu tun.

Für manche Menschen kann genau diese Art der Nahrungsaufnahme das sein, das ihnen
hilft, endlich wohler zu fühlen und sich insgesamt leichter zu fühlen. Je nach
Alltagsgewohnheiten braucht es nur ganz wenige Änderungen, und aus der alltäglichen
Ernährung wird eine Diät, die keine ist.
Intermittierendes Fasten kann der Schlüssel zum Wohlfühlen und zu einem gesunden
Körper sein.

Das Entscheidende sind die langen Pausen zwischen den Mahlzeiten, zwischen dem
letzten Essen am Abend und dem ersten Essen am darauf folgenden Tag. Es wechseln
sich Zeiten, in denen man fast alles essen darf, mit Zeiten des totalen Verzichts ab.
Heißhungerattacken, Schwächegefühl und Schlappheit fallen weg, man fühlt sich leicht
und gut dabei.

Intermittierendes Fasten gibt es in vier Varianten. Jeder kann versuchen, die am besten zu
seinen Lebens- und Nahrungsgewohnheiten passende Variation zu finden. Denn nur dann
kann man auch dabei bleiben, durchhalten und sich gut fühlen.
Verschiedene Möglichkeiten gegen Entzündungen, Rheuma und Arthritis anzukämpfen

Der 36:12 – Rhythmus:
Hier wird jeden zweiten Tag gefastet. An einem Tag kann ab dem Frühstück um 8 Uhr
morgens den ganzen Tag lang bis 20 Uhr abends normal gegessen werden. Während der
Nacht und am gesamten nächsten Tag darf nichts gegessen werden. Fastenbrechen
erfolgt erst am übernächsten Tag mit dem Frühstück. Das Trinken von Wasser oder
ungesüßtem Tee ist an den Fastentagen wichtig und muss unbedingt eingehalten werden.

Der 16:8 – Rhythmus:
Lässt sich meist relativ gut in den Alltag integrieren. Dieses Intervall von 16 Stunden fasten
ist meist gut aushaltbar. Menschen, die ungern frühstücken, werden diese Art zum
Intervallfasten mit wenig Problemen durchhalten. Hier hat man die Möglichkeit, spät zu
frühstücken und das Abendessen früh zu sich zu nehmen. Man könnte also zwischen 11
und 17 Uhr essen. Wer gerne abends später isst, könnte das Frühstück ausfallen lassen
und dafür mit dem Mittagessen zwischen 12 und 13 Uhr starten. Dafür kann abends bis 20
oder 21 Uhr gegessen werden. Diese Art intermittierend zu fasten nennt man auch 16
Stunden fasten.

Der 20:4 – Rhythmus:
Schwierig und wahrscheinlich nur eine kurze Zeit durchzuhalten ist es, nur vier Stunden
täglich essen zu dürfen.

Die 5:2 Diät
funktioniert nach ähnlichem Muster. Hier wird an zwei Tagen in der Woche nichts
gegessen oder die Kalorienmenge sehr stark reduziert.
Wer nicht gerade Gewichtsabnahme als großes Ziel hat, kann auch nur einen Fasttag pro
Woche einplanen. Mit dieser Ernährungsform lassen sich ebenfalls – auf längere Sicht
gesehen – gute gesundheitliche Meilensteine erreichen. Zum Entlasten des
Verdauungstraktes eignen sich solche einzelnen Fastentage sehr gut.
Alltagsumsetzung gegen Entzündungen, Rheuma und Arthritis
Der 16:8 Rhythmus, der auch 16 Stunden Fasten genannt wird, ist für die meisten
Menschen gut zu schaffen. Man fühlt sich leicht, nimmt ab und kann das erreichte Gewicht
damit auch leicht halten beziehungsweise in kleinen Schritten weiter gesund abnehmen.
Eine Möglichkeit dafür ist für Nicht-Frühstücker erst gegen 13 Uhr mittags die erste
Mahlzeit zu sich zu nehmen. Manchen tut es gut, dann nicht mit einem deftigen
Mittagessen zu beginnen, sondern mit einem Getreidebrei, mit Obst, mit Joghurt oder
ähnlichen Dingen. Man hat aber freie Hand und kann essen, was man mag, worauf man
Lust hat. In den nächsten acht Stunden kann alles gegessen werden, egal ob Obst,
Gemüse, Fleisch, Fisch, aber auch Käse, Schokolade, Pasta, Reis, Trockenfrüchte und
mehr. Manchmal wird berichtet, dass es keine Lust mehr auf Kuchen oder fette Wurst gibt.
In den 16 Stunden ohne Essen tritt kein Hungergefühl auf. In der Früh und am Vormittag
kann jede Art von Tee getrunken werden. Wasser ist immer möglich und soll auch immer
getrunken werden. Flüssigkeitszufuhr ist auch beim 16 Stunden Fasten wichtig.
Entzündungen, Rheuma und Arthritis- Befürworter und Gegner
Natürlich hat auch intermittierendes Fasten Gegner und Befürworter.
Befürworter berichten, dass sich bei einem leichten Kaloriendefizit bei Tierversuchen mit
Mäusen die Blutwerte verbessert haben, dass die Gefahr von Schlaganfall und Herzinfarkt
gesunken ist. Zuverlässige Vergleichswerte bei Menschen gibt es noch nicht. Während der
16 Stunden Fastenzeit schaltet der Körper auf Fettverbrennung um.
Gegner vom intermittierenden Fasten meinen, dass 16 Stunden zu kurz seien, um den
Körper statt auf Glukosespeicherung auf Fettverbrennung umzuschalten. Eventuell sei
diese Art der Ernährung für den Körper sogar belastend.
Der Biophysiker Thomas Finkenstädt ist der Meinung, dass das Intervallfasten über 16
Stunden dazu führt, dass der Körper beginnt, sich selbst zu reinigen.
Man nennt das Autophagie. Das wiederum könnte gegen Erkrankungen wie Alzheimer
oder Krebs wirksam sein und vor allem dem Körper vor unnützer Arbeit schützen und
somit gegen Entzündungen und andere Beschwerden wirken. Es gibt aber dazu auch
keine gesicherten Studien über die Auswirkungen beim Menschen.
Welche Vorteile hat es nun, intermittierend zu fasten und für wen ist das Intervallfasten
geeignet?

Für manche Menschen ist es schon belastend, wenn sie wissen, dass sie bestimmte
Lebensmittel nicht essen dürfen. Einen Tag nichts zu essen fällt leichter als über lange Zeit
nach einer Diät, die für dieses Organ oder jenes Wohlbefinden sorgen soll, zu leben.
Spät zu frühstücken und früh zu Abend zu essen fällt leichter, wenn man die ersten
Effekte, wir Erleichterung und allgemeines Wohlbefinden bemerkt.
Beim Intervallfasten kann man wieder Hunger spüren und isst nicht aus Gewohnheit oder
Appetit.

Fazit des Intervallfastens gegen Entzündungen, Rheuma und Arthritis
Somit ist das Intervallfasten eine super Möglichkeit seinen Körper für die wirklich wichtigen
Prozesse arbeiten zu lassen, so wie der Kampf gegen Entzündungen und andere
Beschwerden.

So hat man bei Entzündungen, Arthritis, Rheuma oder anderen Krankheiten nicht nur die
Möglichkeit auf die Lebensmittel zu achten, sondern auch auf den Rahmen, wann man
dem Körper essen zufügt.
Schlussfolgernd, kann diese Art der Ernährung, nur eine Erleichterung des gesamten
Organismus bedeuten.

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